Universitäten mit Ladestationen für Elektroautos

Universitäten, an denen u.a. Umweltthemen gelehrt werden oder die elektrotechnische Studiengänge anbieten, sollten normalerweise als Vorbildfunktion für ökologisches Fahren agieren und Ladestationen für Elektroautos bereitstellen. Leider gibt es bis jetzt nur wenige Hochschulen, die solch eine Möglichkeit anbieten oder gar Elektrofahrzeuge für den internen Gebraucht nutzen.

Eine der wenigen Universitäten, die eine Stromtankstelle installiert haben, ist die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Seit Juli 2009 befindet sich hier eine in Eigenentwicklung der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik entstandene Stromtankstelle, die die Batterie eines Elektroautos mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage auflädt. Damit ist sie die erste Tankstelle für Elektroautos, die sich auf dem Gelände einer Universität in Sachsen-Anhalt befindet.

Hervorzuheben ist auch das Projekt „sms&charge“ der TU Dortmund, die in Zusammenarbeit mit anderen Industrieunternehmen untersucht, wie nutzerfreundlich und effizient Ladesäulen für Elektroautos sind. Dafür gibt es seit Dezember 2013 auf dem Parkplatz der TU Dortmund drei Ladesäulen, an der bis zu sechs E-Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können. Um den Aufladevorgang starten zu können, muss der Nutzer eine SMS an die Nummer der jeweiligen Ladesäule schicken. Die Kosten für den benötigten Strom werden direkt auf die Mobilfunkrechnung gebucht, sodass das Aufladen bargeldlos funktioniert.

 

SMS&Charge Station an der TU-Dortmund

SMS&Charge Station an der TU-Dortmund

 

Hier ist Platz für sechs Elektroautos

Hier ist Platz für sechs Elektroautos

 

Auch die Technische Universität Kaiserslautern verfügt über Lademöglichkeiten für E-Autos. Hier gibt es eine Ladesäule für die beiden Dienstfahrzeuge und zwei Park&Charge Boxen, die von Besuchern genutzt werden können und die Lademöglichkeit über Schuko anbieten. Das Fachgebiet Mobilität & Verkehr oder der Lehrstuhl für Regelungssysteme entleihen Schlüssel für die Nutzung der Ladestation.

Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren weitere Universitäten aktiv werden und ähnlich wie die drei vorgestellten Hochschulen ihren Gästen die Möglichkeit bieten werden, ihre umweltfreundlichen E-Fahrzeuge direkt auf dem Unigelände laden zu können.

 

 

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