Jaguar XF im Eco-Test

Jaguar XF (1 von 1)

Jaguar ist nicht nur für sein ganz eigenes Exterieur und die Sportlichkeit bekannt, sondern möchte sich nun auch im Bereich der Effizienz beweisen. Mit der Einführung des neuen Jaguar XF ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieeinsparung getan. Welche ökologischen Elemente die neue Luxuslimousine aufweist, möchte ich im Folgenden genauer vorstellen.

Zunächst einmal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • der XF ist leichter und effizienter als sein Vorgänger
  • mit 80 kg Gewichtseinsparung erreicht er ein niedriges Gewicht gegenüber seinen Wettbewerbern
  • Grund für die Leichtigkeit ist die zum Großteil aus Aluminium gefertigte Karosserie
  • er hat die niedrigsten CO2 Emissionen mit 104 g/km unter allen Nicht-Hybriden im Segment

Der neu entwickelte Jaguar XF verspricht eine Kombination aus Design, Komfort, Technologie, hohe Effizienz und dennoch sportlichem Fahrwerk. Wie bereits erwähnt wird die Effizienz durch die Leichtbauweise, die gewichtssparendes Aluminium für den Unterbau verwendet, erreicht. Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue XF bis zu 190 Kilogramm leichter, was man natürlich beim Verbrauch merkt. Der Kühlergrill steht nun optimaler im Wind und die Dachlinie verläuft tiefer als beim Vorgänger, was zusätzlich den Luftwiderstand und somit den Verbrauch reduziert. Spezielle Öffnungen im Frontstoßfänger leiten die Luft über die Vorderräder und verhindern somit Turbulenzen in der laminaren Strömung. Auch die Scheinwerfer tragen zur aerodynamischen Effizienz bei, da sie bündig mit dem umgebenden Blechen montiert sind.

Ein weiterer Pluspunkt für den XF im Ecobereich ist der Einsatz von recyceltem Aluminium. Circa die Hälfte des genutzten Aluminiums stammt ursprünglich aus Verschnitt und wird in Presswerken neu zusammengesetzt. Durch dieses nachhaltige Verfahren werden die Energiekosten und auch die CO2-Emissionen gesenkt und es entstehtein geschlossenes Kreislaufsystem.

der neue Jaguar XF Heck (1 von 1)

XF Interieur

Zu erwähnen ist auch die Verkehrszeichenerkennung mit intelligenten Geschwindigkeitsbegrenzer, die die Verbrauchseinsparung indirekt begünstigen kann. Der aktivierte Assistent erkennt Geschwindigkeitsschilder, gleicht sie mit den Navigationsdaten ab und beschleunigt bzw. bremst das Fahrzeug automatisch auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Dabei wird die Geschwindigkeit durch sanfte Änderungen angepasst, sodass es zu keinen plötzlichen Veränderungen kommt und die automatische Fahrweise möglichst effizient bleiben soll.

Auch sorgen die neuen Vierzylinder Motoren der Ingenium Familie für einen verbesserten Verbrauch und geringere Abgasemissionen. Insgesamt wurden die Werte des Vorgängers um rund 20 Prozent gedrückt, der angegebene Verbrauch beträgt nun 4,0 Liter/100 km mit 104 g/km CO2-Emissionen beim Jaguar XF 2.0 Diesel mit 163 PS. Wir haben den neuen XF für einen Tag in den Stuttgarter Weinbergen testen können. Was er neben einer gesteigerten Effizienz noch zu bieten hat, könnt ihr hier nachlesen.

 

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